Donnerstag, 20.09.2018 18:35 Uhr

WEC Spa-Francorchamps: Toyota mit Bestzeit

Verantwortlicher Autor: Markus Faber Spa-Francorchamps (BEL), 03.05.2018, 18:20 Uhr
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Toyota Nr.7
Toyota Nr.7   Bild: Markus Faber

Spa-Francorchamps (BEL) [ENA] Nach beiden freien Trainings am heutigen Freitag liegt der Toyota TS050 Hybrid mit Startnummer 7 vorne. Conway/Kobayashi/Lopez fuhren bei guten Bedingungen in den belgischen Ardennen mit 1:56,172 Minuten eine Topzeit. Direkt dahinter mit 0,643 Rückstand das Toyota-Trio Buemi/Nakajima/Alonso.

Es waren optimale Wetterbedingungen auf dem 7,004 Kilometer langen Traditionskurs in Spa-Francorchamps. Der Brite Mike Conway, Kamui Kobayashi (JPN) und Jose Maria Lopez (ARG) waren am heutigen Freitag die Schnellsten. Das Schwesterauto und letztjähriger Sieger des Rennens mit #8 und Sebastian Buemi (CHE), Kazuki Nakajima (JPN) und McLaren Formel-1 Fahrer Fernando Alonso (ESP) fuhren auf Platz zwei. "Nach all der harten Arbeit, die das Team vor der Saison erledigt hat, freue ich mich auf mein erstes Rennen in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft mit Toyota. Es wird umso spannender, je näher Le Mans kommt", sagt der Spanier.

Es war heute bei Start des ersten freien Trainings um 12 Uhr Ortszeit ein besonderer Moment für die Teams. Die World Endurance Championship Super Season wird erstmalig über 14 Monate ausgetragen und beinhaltet jeweils zwei Rennen in Spa-Francorchamps und in Le Mans. Ein straffes Feld mit 37 Fahrzeugen, neben Porsche ist in dieser Saison mit BMW ein weiterer deutscher Hersteller in der GT-Kategorie vertreten.. Mit Fernando Alonso (ESP) für Toyota, Pastor Maldonado (VEN) Dragonspeed und Antonio Felix da Costa (PRT) für BMW Team MTEK sind international renommierte Top-Fahrer am Start die heiß sind in der WEC zu fahren.

Klare Favoritenrolle für Toyota?

"Unsere Priorität ist in diesem Jahr natürlich Le Mans zu gewinnen", sagt Teampräsident Hisatake Murata. Entsprechend geht man mit der Le-Mans-Konfiguration des TS050 in den Wettbewerb. Bei normalen Wetterbedingungen muss das Paket für weniger Abtrieb kein Nachteil sein. Im Regen allerdings ist man damit wohl nahezu chancenlos. "Wir wissen in Sachen Performance nicht, was auf uns zukommt, denn durch die zahlreichen Neueinsteiger in der LMP1 ist das Bild unvollständig", meint Murata. Alle privaten LMP-1 Teams verzichten bei ihren Fahrzeugen auf den Einsatz von Hybridtechnik. Entsprechend schwierig wird die Einstufung über die sogenannte Equivalence of Technology (EoT).

LMP-2
GTE Battle
Bus Stop

Bestes LMP-1 Privat-Team ist DragonSpeed mit #10 mit einem deutlichen Rückstand von 2,663 Sekunden. Beim Prolog der WEC in Le Castellet sammelten FIA und ACO viele Daten. Nach einer umfangreichen Analyse wurde festgelegt, dass die Privaten nun doch mit weniger Treibstoff und Benzindurchfluss agieren müssen. Vorteil Toyota. Aus dem Lager der privaten LMP1-Teams ist unisono zu vernehmen, dass man im Wettbewerb gegen das Werksteam von Toyota ohnehin chancenlos sei - zumal die Japaner außerdem in Spa zwei und in Le Mans eine Runde mehr pro Stint absolvieren können.

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